Fluchtrucksack/Bug Out Bag (B.O.B.)

Fluchtrucksack BERGHAUS Cyclops II/Atlas mit THE NORTH FACE Trouper (MedicKit)

„Was ist denn ein Fluchtrucksack und wieso brauch ich so einen Quatsch?“

 

Diese einfache und oft gestellte Frage lässt sich auch eigentlich ganz einfach beantworten. Ein Fluchtrucksack ist ein Notgepäck, das im Falle einer Katastrophe oder Notsituation helfen soll, die ersten (min. drei) Tage außer Haus zu Recht zu kommen… Dabei kristallisieren sich dann meistens drei Antwortkategorien heraus:

  1. „Interessant, erzählt mir mehr.“
  2. „Ach Ihr und Eure scheiss Zombiapokalypse…“
  3. „So ein Quatsch, was soll denn hier in Deutschland schon passieren?“

Hier muss ich kurz einwerfen, dass ich das Gespräch mit Leuten der „Kategorie 2“ in der Regel sofort kopfschüttelnd beende, während ich gerne auf die „Kategorien 1 und 3“ weiter eingehe.

 

„Was soll denn hier in Deutschland schon passieren?“

 

Gemäß Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gehören zu den möglichen Notsituationen

  • Unfälle
  • Brände
  • Beeinträchtigung der Versorgung bei besonderen Risiken
  • Schwere Unwetter
  • Schneekatastrophen
  • Großflächige Überschwemmungen
  • Frei­set­zung che­mi­scher (C), bio­lo­gi­scher (B) oder ra­dio­lo­gi­scher (R) bzw. nuklea­rer (N) Ge­fahr­stof­fe (CBRN-Ge­fähr­dung)

Somit ist es bei sol­chen Er­eig­nis­sen wich­tig, dass die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sich erst ein­mal selbst hel­fen kön­nen, bis die or­ga­ni­sier­te Hil­fe ein­trifft.

Ebenso kann es zu behördlich organisierten Evakuierungen z.B. bei

  • Bombenfunden
  • Gasleckagen, etc.

kommen, die nur für wenige Stunden (während der Beseitigung der Gefahr) geplant sind.

 

Dass es jedoch immer anders kommen kann als geplant zeigt ein Beispiel aus dem Jahre 2012 in München-Schwabing. Dort sollte eine nichtdetonierte 250-Kilo-Weltkriegsbombe entschärft werden. Man richtete eine 800m Sperrzone und einen erweiterten Sperrbereich ein.

Die Abendzeitung berichtet in ihrer Onlineausgabe (Zusammenfassung):

 

Am Ende warten alle auf den Knall. Und als er dann kommt, trifft er Schwabing mit einer Wucht, die wohl keiner erwartet hat. Keinen der mehr als 3000 Menschen, die in Schwabing bis in die Nacht ausharren – entweder in einer der Notunterkünfte, bei Freunden und Verwandten auf dem Sofa oder eingesperrt in der eigenen Wohnung, weil die in der erweiterten Sperrzone lag…

 

„Dass der Einsatz so lange wird, hätten wir nicht gedacht“, sagt Einsatzleiterin Tatjana Kuss. Zehn Minuten hatten die Anwohner am Abend zuvor Zeit, ein paar Sachen zu packen. Eine Zahnbürste, Unterwäsche, Deo, was zum Lesen. Andere wurden völlig überrascht: „Wir waren spazieren, und als wir heimkamen, war unser Haus abgesperrt", erzählt Schwabingerin Ruth. Genug zu essen im Haus? Dringende Besorgungen? Ist jetzt egal – die Polizei lässt niemanden mehr raus…

 

Zwei Aussagen treffen mir hier gleich ins Auge, die die Notwendigkeit eines Fluchtgepäcks rechtfertigen:

1. Dass der Einsatz so lange wird, hätten wir nicht gedacht.

2. Zehn Minuten hatten die Anwohner am Abend zuvor Zeit, ein paar Sachen zu packen.

 

Zur Lage:

Es klingelt an Eurer Tür, ein Polizist erklärt Euch, dass eine Bombe gefunden wurde und Ihr evakuiert werden müsst. Ihr habt jetzt 10 Minuten Zeit, die wichtigsten Sachen zu packen. Die Zeit läuft…!

Hmm, was nehmt Ihr mit…? Wo liegt das denn…? Wie verpackt Ihr das alles…?

 

Für so viele Münchner an diesem Abend kam die Evakuierung so plötzlich und unvorbereitet wie jetzt gerade für Euch. Viele nahmen nichts mit, denn „es dauert ja nicht lange“. So blauäugig waren auch mein Dad und seine Freundin als sie 2014 in Mainz wegen einer Bombenentschärfung evakuiert werden mussten. Dort klappte es zum Glück und sie konnten nach ein paar Stunden wieder in ihr Haus zurück… In München klappte es an diesem Abend jedoch nicht. Einige Häuser/Wohnungen brannten und wurden durch die Detonation so beschädigt, dass es mehrere Tage/Wochen dauerte bis sie wieder bewohnbar waren und die Bewohner wieder rein durften. Diese verbrachte die Zeit i.d.R. in Notunterkünften mit/ohne ihrer wichtigsten Habe…

 

Aber es muss nicht unbedingt eine Bombenentschärfung sein, man bedenke nur wie oft Menschen aus Hochwassergebieten gerettet werden müssen weil sie keine Verpflegung mehr zu Hause haben oder das Haus zu beschädigt ist. Gerade hier macht ein Fluchtrucksack bzw. generelles Prepping (engl. für: vorbereitet sein) Sinn. Nach herrschender Meinung von Fachleuten, kann in der BRD durchaus ein Szenario wie die Stromausfälle/Blackouts in den USA 2013 passieren. Zwar wird dies aufgrund der Infrastruktur in der BRD nicht so lange wie in den USA anhalten, aber es kann durchaus 3-4 Tage dauern bis die Stromversorgung flächendeckend wieder hergestellt werden kann. Dies war z.B. beim Blackout im Münsterland der Fall, bei dem im November 2005 Tausende nach einem Schneechaos mehrere Tage ohne Strom waren. Die Folgen können „fatal“ sein, denn ohne Strom ist keine Wasserversorgung mehr möglich, weil die Pumpen nicht mehr funktionieren; im Winter funktioniert die Heizung nicht mehr; Mobiltelefone/Smartphones könnten nicht mehr aufgeladen werden, somit entfällt nicht nur die Möglichkeit der Kommunikation mit externen Hilfestellen; NEIN, es gibt auch kein Facebook mehr ;)

 

Ihr seht also, Prepping ist kein „amerikanisches Hirngespinst“ sondern (im normalen Rahmen betrieben) eine sinnvolle Notfallvorsorge. Fluchtrucksäcke/Notgepäck und die Vorsorge für den Katastrophenfall werden auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfohlen.

 

Im Folgenden stelle ich Euch meinen Fluchtrucksack bzw. meine beiden Fluchtrucksäcke vor. Mein Fluchtrucksack baut auf dem 3-Lines-of-Gear Prinzip und meinem EDC auf. Daher kann es vorkommen, dass im Rucksack wichtige Ausrüstungsgegenstände fehlen, die aber am Körper bzw. im EDC mitgeführt werden. Des Weiteren bin ich kein Leichtgewichtsfanatiker. Mein Fluchtrucksack wiegt knapp 20 kg. Jedoch bin ich es gewohnt schwere Lasten über mehrere Tage und Kilometer zu tragen und trainiere dies auch regelmäßig. Außerdem ist der, zur 3rd-Line gehörende, Rucksack ja auch nicht immer am Mann.

 

Bedingt durch das hohe Gewicht meines Fluchtrucksacks (Fluchtrucksack, schwer) verliere ich Beweglichkeit und Geschwindigkeit. Dies kann im Falle einer realen Flucht mehr als kontraproduktiv sein. Aus diesem Grund habe ich die (zum behelfsmäßigen Überleben) notwendigsten Ausrüstungsgegenstände und Dokumente in den Seitentaschen meines Fluchtrucksacks gepackt. Diese lassen sich mit wenigen Handgriffen zu einem Daypack (Fluchtrucksack, leicht) umfunktionieren. Und somit ist man im - eher unwahrscheinlichen - Falle einer Flucht leicht und beweglich unterwegs…


Bitte bedenkt immer, jeder stellt seinen Fluchtrucksack für seine eigenen Bedürfnisse/Wünsche zusammen, somit gibt es keine Universallösung für die Auswahl und den Inhalt eines Fluchtrucksacks!!!

 

Der Rucksack

Der Fluchtrucksack steht und fällt mit der Qualität (Verarbeitung, Tragekomfort, etc.) des Rucksacks. Gerade auf den Tragekomfort (z.B. durch anpassbare Tragesysteme, etc.) sollte man achten, da es ja durchaus sein kann, dass man sich mit dem Fluchtrucksack über mehrere Tage und Kilometer durchschlagen muss. Heutzutage gibt es zahlreiche Modelle verschiedenster Hersteller die man gut als Fluchtrucksack benutzen kann. Für die Verwendung als Fluchtrucksack bieten sich natürlich Modelle aus dem militärischen bzw. taktischen Bereich an, da diese Rucksäcke für diese bzw. eine ähnliche Verwendung konzipiert wurden und dadurch einfach robuster, zweckmäßig designt und gestaltet sind, wie z.B.:

  • 5.11 Tactical – RUSH
  • 5.11 Tactical – All Hazards Nitro
  • Berghaus – Cyclops II / Atlas
  • Hazard4 – Second Front Backpack
  • Karrimor – Predator TecMac
  • Karrimor – Predator PLCE
  • MAXpedition – Falcon II
  • Tasmanian Tiger – Raid Pack MK III
  • Tasmanian Tiger – 2 In 1 Pack

Diese Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollzähligkeit sondern bietet lediglich eine Marktübersicht über die gesamte Preisklasse. Je nach (Blog-) Autor gibt es unterschiedliche Meinungen über die Qualität und den Preis des Rucksacks. Entgegen der weitläufigen Meinung, dass es ein minderwertiger Rucksack reicht, lege ich (für mich persönlich) Wert auf einen qualitativ hochwertigen Rucksack und würde mir niemals einen von einem der zahlreichen Discounter kaufen. Klar kommt der Fluchtrucksack (hoffentlich) nie oder nur sehr selten zum Einsatz. Aber wenn er dann einmal zum Einsatz kommt, kann/wird unser Leben an ihm hängen. Und dann vertraue ich dann lieber einem bewerten und von mir erprobten System (aktuell Berghaus Cyclops II/Atlas), die ich teilweise schon während meiner Dienstzeit genutzt habe, als einem qualitativ schlechteren System. Zumal es qualitativ hochwertige Rucksäcke, wie z.B. den Berghaus Cyclops II/Atlas, schon als gut erhaltene Gebrauchtware für den Preis eines "No-Name Rucksacks" gibt. 

 

Für diejenigen unter Euch, die sich überlegen zeitgleich ein EDC aufzubauen, bietet sich das RUSH-System von 5.11 Tactical an. Die Rucksäcke des RUSH-System gibt es in den Größen 12, 24 und 72. Die Zahlen stehen dabei für die gedachte Einsatzzeit in Stunden. Hier hat man den Vorteil die Einsatzdauer mit dem MOAB-System um 6 bzw. 10 Stunden zu vergrößern. Dabei kann die MOAB-Umhängetasche (die z.B. als EDC verwendet werden kann) mittels des 5.11 TIER-System durch 4 Kompressionsbänder an den Rucksäcken der RUSH-Serie befestigt werden. Ähnliche Funktion bieten die Rucksäcke von Berghaus (MMPS), Karrimor, MAXpedition und der Tasmanian Tiger 2 In 1 Pack - bei denen Außentaschen zu Daypacks genutzt werden.

 

Achtet bei der Auswahl des Rucksacks darauf ob er einen Regenschutz eingearbeitet hat. Sollte er keinen haben solltet Ihr Euch im Zubehör eine Regenhülle kaufen. Alternativ kann natürlich auch ein Poncho genutzt werden und über dem Körper und Rucksack getragen werden.

 

Als Größe empfehle ich mind. 60 Liter. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Aber denkt immer daran, dass ihr den Rucksack über längere Zeit tragen müsst und weiterhin relativ beweglich sein solltet… Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass wenn man noch Platz im Rucksack hat einem immer noch was einfällt was man unbedingt mitnehmen muss…

 

Der Inhalt

Zur besseren Übersicht habe ich mir eine Checkliste erstellt und nach den folgenden Kategorien unterteilt:

  1. Bekleidung
  2. Schlafen/Lager
  3. Verpflegung/Kochen
  4. Hygiene
  5. Erste Hilfe/Medizin
  6. Orientierung/Kommunikation
  7. Dokumente/Wertsachen
  8. Weitere Ausrüstung/Werkzeuge

 

1. Bekleidung

Einen kompletten Anzug in einer NATO-Rolle verpackt:

  • Wetterfeste Jacke (z.B. Parka, Smock, etc.)
  • Feldbluse
  • T-Shirt
  • Funktionsshirt Langarm (Under Armour Cold Gear)
  • Funktionsshirt
  • Feldhose
  • Unterhose
  • Lange Unterhose/Laufhose
  • Socken/Strümpfe
  • Handtuch

Zwei Satz Wechselwäsche in einer kleinen NATO-Rolle verpackt

  • T-Shirt
  • Funktionsshirt
  • Unterhose
  • Socken/Strümpfe

Regenhose
Windshirt (TacGear)
Wind-/Regenjacke (5.11 Tactical - Lined Packable Jacket)
Winter-/Mütze
Shemag

1 Paar Ersatzschuhe

 

2. Schlafen/Lager

  • Bundeswehr Schlafsackunterlage
  • Bundeswehr Isomatte
  • Schlafsack - Carinthia Schlafsack, Allgemein II
  • Poncho und Poncho Liner
  • KSK/Scharfschützen Notzelt
  • Mountain Equipment Ultralite Bivi
  • 12 Zimmermannsnägel (120 mm als Heringe)
  • 6 Stränge T-10 Fallschirmleinen (jeweils ca. 6m lang)

 

3. Verpflegung/Kochen

  • Trek’n’Eat Panzerplatten
  • Scho-Ka-Kola
  • Energieriegel
  • Beef Jerky
  • Notnahrung (z.B. NRG-5)
  • 3 MRE, Trek’n’Eat, Travellunch, etc.
  • 2 Liter Wasser
  • Essgeschirr Bw
  • Esbit Kocher mit Brennstoff
  • 1 Kochtopfset – NORDISK Narvik
  • Feuerstahl und Zellstoff (z.B. Tampons, Taschentücher, etc.)
  • 1 Outdoor-Kocher Bushbox von Bushcraft Essentials
  • Sawyer Wasserfilter
  • Wasserentkeimungstabletten (z.B. KATADYN Micropur MF 1T)
  • Fold-A-Cup Kaffeebecher
  • Essbesteck

 

4. Hygiene

Bei Hygieneartikel (Seife, Duschgel, etc.) bieten sich die kleinen Warenprobe-/Reisegrößen an, die es in jedem Drogeriemarkt für wenig Geld zu kaufen gibt. Wer weniger Zeit und Arbeit investieren möchte, ist mit den Reisesets „Ready-to-fly“ (unterschiedliche Ausführungen für Männlein, Weiblein oder Unisex) von ChackPack gut beraten.

  • Reise-Zahnbürste
  • Reise-Shampoo
  • Reise-Duschgel
  • Reise-Zahnpasta
  • Reise-Deo
  • Seife
  • (feuchtes) Toilettenpapier
  • Babytücher
  • Desinfektionstücher
  • Q-Tipps
  • Maniküreset
  • Handtuch
  • Kondome (z.B. zum Wassertransport)
  • Handtuch

 

5. Erste Hilfe/Medizin

Im Bereich der Ersten Hilfe gibt es von zahlreichen Anbietern (z.B. TATONKA First Aid Kit, etc.) verschieden EH-Sets zum Kaufen. Ich nutze, zusätzlich zu meinem IFAK im EDC) einen normalen Kfz-Erste Hilfe Kasten, den ich mit folgendem San-Material ergänzt habe:

  • zusätzliche Rettungsdecke
  • 1 QuikClot ASC Blutstillschwamm
  • 2 Notverbände/Israeli-Bandage
  • 1 C-A-T Tourniquet
  • 1 Beatmungshilfe
  • Sam-Splint
  • 1 Güdeltubus
  • 1 Satz Spritzen und Kanülen
  • Schmerzmittel (z.B. Ibuflam 600 mg)
  • Kohletabletten
  • Handcreme
  • Lippenpflegestift
  • Taschenkarte Erste Hilfe der Bundeswehr

Die Tabletten/Schmerzmittel habe ich in einer wasserdichten Box von TRUE UTILITY verstaut. In dieser Box war ein KeyTool - Key-Ring Mini Multi Toll verpackt, dass ein Weihnachtsgeschenk einer sehr guten Freundin war.

 

6. Orientierung/Kommunikation

Der Großteil der zur Orientierung und Kommunikation dienenden Ausrüstungsgegenstände führe ich in meinem EDC mit mir. Dazu gehören:

  • Landkarten in verschiedenen Maßstäben (1:25.000, 1:50.000, 1:100.000)
  • GPS-Gerät (GARMIN Oregon 200)
  • Ersatzmobiltelefon
  • Notfallkompass
  • Notizblock
  • Stifte

Im Fluchtrucksack führe ich die Ausrüstungsgegenstände zur Orientierung und Kommunikation mit, die nicht im alltäglichen Leben benötigt werden:

  • Funkgerät (PMR/DMR)

 

7. Dokumente/Wertsachen

Da man sich im normalen Alltag ja auch jederzeit ausweisen können sollte, macht es wenig Sinn, Originaldokumente im Fluchtrucksack zu verstauen. Im Fluchtrucksack habe ich nur wasserdicht verpackte Kopien meiner Originaldokumente. Meine Originaldokumente führe ich entweder am Mann oder habe sie zuhause in einem feuer- und wasserfesten Behältnis verstaut (alternativ dazu geht auch ein Bankschließfach).

Wie bekomme ich meine Dokumente Wasserdicht verpackt? Ganz einfach. Entweder nutzt Ihr die wasserdichten Beutel von ALOKSAK, den Dokubeutel von Ortlieb oder die Low-Budget-Variante Einschweißen (das ist dann aber leider nicht wiederverschließbar)…

  • Geburtsurkunde
  • Personalausweis
  • Reisepass
  • Impfausweis
  • Führerschein
  • Fahrzeugschein/-brief
  • sonstige Besitzurkunden
  • Testament

Zusätzlich habe ich die o.g. Dokumente eingescannt und mit anderen wichtigen (digitalen) Dokumenten auf einem USB-Stick gespeichert und diesen ebenfalls wasserdicht verpackt.

 

8. Weitere Ausrüstung/Werkzeuge

  • Messer mit feststehender Klinge – Eickhorn KM-2000
  • Beil/Axt (Gerber Downrange Tomahawk)
  • Stirnlampe
  • Knicklichter
  • Notsignale
  • BCB Military Survival Kit
  • KSK Angelausstattung (JK Industrial Service)
  • Nähzeugset
  • Paracord

 

Das Ganze sollte nun, so gut wie möglich, geordnet und wasserdicht/wasserabweisend verpackt werden. Ich nutze für die Wasserdichtigkeit den Kompressions-/Packsack eines MSS – Modulare Sleep System der kanadischen Streitkräfte. Da man Schlafsäcke über längere Zeit nicht im Kompressions-/Packsack lagern soll, liegt dieses System offen im Kleiderschrank und der (wasserdichte) Kompressions-/Packsack wird nicht benötigt. Vom Volumen her, ist er groß genug um fast alle Ausrüstungsgegenstände aufzunehmen. Der Rest wird in stabilen Müllbeuteln verpackt. Alternativ dazu könnt Ihr euch natürlich auch Packsäcke von z.B. Tasmanian Tiger, Ortlieb, Web-Tex, Pro Force, etc. kaufen.

 

Für die geordnete/organisierte Verpackung nutze ich das Staffbag Flag Set von Me°ru‘ und das Mesh Stuff Sack Set von Cocoon.

 

Weitere Bilder folgen Anfang/Mitte Februar wenn ich den Fluchtrucksack im freien Teste. So nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Aufbau Eures Fluchtrucksacks und noch viel mehr Spaß beim Erproben…

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Kommentare: 2
  • #1

    Alf (Montag, 02 Februar 2015 22:43)

    Good work!

  • #2

    Hannah Caves (Donnerstag, 02 Februar 2017 21:15)


    Greetings! Very useful advice in this particular article! It is the little changes that will make the most significant changes. Thanks a lot for sharing!